MUTABOR III, erstes Kapitel – jetzt wieder interaktiv!

Spielsimulation mit youtube interactive:

Nachbau mit einfachen multiple-choice-Verzweigungen (natürlich ohne die raffinierten Punkte-Auswertungen des Original-Spiels!)

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Meine OPs sind viel besser verlaufen als ihre ! Aber ich zeige sie auch nicht herum.


Supervénus von Frederic Doazan

3 min Animationsfilm von Frederic Doazan, bei arte und auf vielen Festivals

 

 

Falls Sie mehr darüber wissen wollen, wie das damals bei mir und mit meinem Schönheitschirurg war, schauen Sie sich ruhig die Inhaltsangabe von MUTABOR III an.

 

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Mein Weg in die Cloud:

“Nehmen Sie sich 60 Sekunden Zeit, um Ihren Weg von der Konsolidierung über die Virtualisierung in die Cloud zu planen. Starten Sie mit dem #DC Hub von Cisco und Intel.”

(Dies schlägt mir CISCO auf meiner LinkedIn Seite vor, ohne daß ich mich daran erinnern kann, sie darum gebeten zu haben. Wieso publizieren sie eigentlich ungefragt auf meinem Dashboard ? — —> Weil mein Dashboard gar nicht meins ist sondern ihres ? Und dann auch noch mit einem Aufruf, Ihnen in ihre “World of Yes” zu folgen ??? <<<<—– …)

* * * *

Mrs Joy Such ist darüber allerdings ganz unbesorgt. Sie interessiert nur, daß Cisco hier möglicherweise einen neuen Einstieg in den Zeittunnel offeriert – uns den hat sie gesucht, seitdem der alte Zugang in der Shoppingmall von Moldavia City in den 90er Jahren komplett demontiert und zugemauert wurde.
DISCORPORATE ! THERE IS NO TIME !

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Fast genauso sah das VIDEOLABYRINTH aus

 

 User experience design (UXD or UED) is the process of enhancing customer satisfaction and … the aesthetics or look-and-feel of the front end of any user interface.

http://en.wikipedia.org/wiki/User_experience_design

Bei uns gab es dazu allerdings noch eine Maus:

image4_Eckmaus

MUTABOR III

Logo und Titelanimation von MUTABOR III © 1987 Friederike Anders. “Mutabor” ist ein Zauberwort, das Verwandlungen hervorruft, und ist bekannt aus dem Märchen vom Kalif Storch von Wilhelm Hauf.

–> zur Spielsimulation von MUTABOR III, erstes Kapitel

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Zu viel Interaktivität verwirrt doch nur …

Das Problem wurde trefflich von Y-Titty erkannt:

Problem Interaktivität: Hier gibts definitiv zu viel zu machen ...

Hier gibts also definitiv zu viel zu machen … Wie ich gestern im Radio gehört habe, wünscht sich “der Gamer” von heute eher den “Schlauch”, der ihn ohne lästige Interaktivität “durch den level” führt – wie im KINO!

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80er-Jahre Schnickschnack eingemottet

Berlin Europa Center Brunnen

Seit 2012 abgebaut und eingelagert: Der Lotusbrunnen im Europazentrum / Drehort von MUTABOR III. Hier hielt sich Mrs Joy Such am Liebsten auf – aber heute ist der Ort kaum wieder zu erkennen, und auch auf der Webseite des Lotusbrunnens gibt es nichts mehr zu sehen.

Über den langen Abstieg des alten Westberliner Konsumtempels schreibt Moritz Hermann im Tagesspiegel vom 18.11.2013 diese Reportage :
Europa-Center im Wandel / Rest and Best of the West

Kurzmitteilung | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Techno-Optimismus pur : Der Katalogtext zum Symposium “Interaktive Medien” auf dem ersten Europäischen Media Art Festival in Osnabrück, 1988

EMAF88_Katalog_cover_korr Kopie

Interaktive Medien

DIE INTERAKTIVEN MEDIEN UND DIE BEFREIUNG DER PHANTASIE

Von Ilka Lauchstädt und Martin Potthoff

Die neuen Techniken der Computervernetzung und der computergesteuerten Audiovision erlauben neue künstlerische Gestaltungsformen und Ausdrucksweisen.

Vor allem jedoch gestatten sie es, den Zuschauer aus der tradierten Rolle des passiven Konsumenten zu befreien, ihn in den Prozess der Entstehung eines künstlerischen Ereignisses mit einzubeziehen. Damit kann die klassische Struktur “Künstler – Kunstwerk – Zuschauer” aufgelöst werden, zugunsten einer gleichberechtigteren und zeitgemäßeren Form des Austauschs von Ideen und Informationen.

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“Befreiung der Phantasie” ? ? – Einflüsse und Inspirationen des VIDEOLABYRINTH

Wonder Woman

Die Sekretärin Diana Prince befreit ihre Phantasie:  “Wonder Woman” von Dara Birnbaum, 1978

Katalog des European Media Art Festival (EMAF) - Osnabrück, 1. - 11.9.`88

Katalog des European Media Art Festival (EMAF) – Osnabrück, 1. – 11.9.`88

“Die interaktiven Medien und die Befreiung der Phantasie” : Der Einleitungstext von Ilka Lauchstädt und Martin Potthoff zum Symposium INTERAKTIVE MEDIEN auf dem ersten European Media Art Festival EMAF 1988 rief mit ungetrübtem Optimismus Themen auf, die damals in aller Munde waren. ( Gesamten Text lesen) Es ging um die Idee von den “natürlichen” Befreiungspotentialen der interaktiven Medien:

Die Vorstellung, daß die neuen Technologien erstens unaufhaltsam und zweitens Träger unvermutet positiver Eigenschaften seien, half dabei, Deutungshoheit zu beanspruchen und beliebig positive Eigenschaften zu postulieren – man brauchte sich nur den hoch im Kurs stehenden “Techno-Philosophen” anzuschließen, die  sich von den entstehenden “telematischen Netzen” nur das Beste erwarteten.

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Das Europäische Film- und Fernsehjahr 1988, das Königreich Moldawien, und die Entstehung des VIDEOLABYRINTH

MOLDAVIA, ein Ort aus dem Denver Clan

Alexis Carrington mit Michael, Prinz von Moldawien

1988: Die US-Fernsehserien “Dallas” und “Denver-Clan” standen im Zenit ihrer Beliebtheit und wurden wöchentlich im ersten Programm des deutschen Fernsehens gesendet und von aufstrebenden jungen Kulturkritikern ernsthaft analysiertDie Wende war noch vollkommen unvorhersehbar, Moldawien ein fiktives Königreich aus dem Denver-Clan, und statt vom Internet sprach man von “telematischen Netzen”, die es in Zukunft bald geben würde…

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VIDEOLABYRINTH: Aufführungspraxis und Erfahrungen

Das VIDEOLABYRINTH war mit allen drei Spielen im Jahr 1988 fertig; zur Finalisierung als interaktive Laserbildplatte kam es nicht mehr. Die teure Laser-Technik hatte sich in den U.S.A. und Japan nach einer kurzen Blüte als Künstlermedium bereits erschöpft, und hatte in der Bundesrepublik Deutschland außerhalb von Schulungsvideos und Arbeitsamt-Info nie Fuß fassen können.

  • Forschungsprojekt interaktive Bildplatte – Pressetext von Carl-Ludwig Rettinger, 1987
  • Artikel im Kameramann von Martin Potthoff, 1987
  • Artikel von Peter Crown, Bildplattenproduzent, im Katalog der Ars Electronica, 1986

100px-Video_8_Logo.svgDie drei Spiele blieben also Zeit ihres analogen Lebens auf Video8-Kassetten als Trägermedium beschränkt, was zu Wartezeiten beim Aufruf der nächstfolgenden Videoszene führen konnte. Wir behalfen uns aber damit, in den Umspulzeiten des Videorekorders auf aufmunternde und kommentierende Textgrafiken umzuschalten, bis die nächste Szene erreicht war – und entdeckten diese Reaktionstafeln als neues, schnell aktualisierbares Dialogmedium.

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27.3.2013: ARD Themenabend zu Identitätsdiebstahl

….. pro Minute werden in Deutschland zwei Identitäten gestohlen

http://www.daserste.de/unterhaltung/film/im-netz/film/index.html

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