Historic Perspective: VLAB Präsentation auf der Konferenz des EMAF Nr. 30, am 29.4. 2017 in Osnabrück

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VLAB on stage at EMAF17

Besonders ergiebig ist die Ankündigung des EMAF Programmflyers nicht – aber sie haben eine hübsche Art, die 8 in 1988 auf den Kopf zu stellen. Der EMAF-Newsletter, in dem die Konferenz angekündigt wird, verrät auch nicht mehr: „Zum 30. Festival stellt das EMAF außerdem zwei ausgewählte, historische Projekte aus dem Programm des Festivals von 1988 vor, die wegweisend für die weitere Entwicklung der Medien waren. Eines davon ist „Van Gogh TV/ Ponton“.“

Und das Andere? – – – Ist #Videolabyrinth!

http://www.emaf.de/de/KonferenzTimetable.html

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Roleziñhos* ! Die Zukunft für Shoppingmalls !

Damals, in der Moldavia City Shopping Mall, wäre so etwas undenkbar gewesen; ich war ganz allein unterwegs. Alle waren ganz allein. Aber heutzutage wäre es doch auch bei uns möglich, oder ? – Und ich würde mitmachen !

Mrs Joy Such und Alice Howell : Unbekannte Heldinnen, die dringend Geld brauchten

Cinderella%2BDVD%2BlabelAlice Howell

Sometimes called the “scream of the screen” or even “the girl Charlie Chaplin,” Alice Howell made over a hundred silent comedy shorts, working with Mack Sennett and later the L-KO Company.

Hier eine Verfolgungsjagd mit Hundegespann und Bananen (all female cast) aus CINDERELLA CINDERS ( 1920)

Besonders gefällt Mrs Such die Ehrlichkeit von Alice Howell :

„… I have not forgotten how it feels to stand in line waiting for a chance to do extra work. I wanted the money so badly that I offered to wear any eccentric sort of make-up or take any chances so long as there was a pay check at the end of the week….“

Joy war vor 30 Jahren nicht so mutig. Sie mochte niemandem erzählen, wie sie sich das Geld verdiente, das sie so dringend für ihre OP brauchte.

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Lange her. Heute kann man ihre Geschichte bei youtube nachspielen.

Identitäts-Probleme? Ask Poly!

 IDENTITY

IDENTITY IS THE CRISIS CAN’T YOU SEE
IDENTITY IDENTITY

WHEN YOU LOOK IN THE MIRROR
DO YOU SEE YOURSELF
DO YOU SEE YOURSELF
ON THE T.V. SCREEN
DO YOU SEE YOURSELF IN THE MAGAZINE
WHEN YOU SEE YOURSELF
DOES IT MAKE YOU SCREAM

WHEN YOU LOOK IN THE MIRROR
DO YOU SMASH IT QUICK
DO YOU TAKE THE GLASS
AND SLASH YOUR WRISTS
DID YOU DO IT FOR FAME
DID YOU DO IT IN A FIT
DID YOU DO IT BEFORE
YOU READ ABOUT IT

Poly Styrene (c) 1976

x-ray specs fanpage

Je mehr es von uns gibt, desto besser* – fiktive Identitäten in Slowenien und anderswo

3x Janez Jansa
Plakat zum Film MY NAME IS JANEZ JANSA © AKSIOMA, 2012 http://www.mynameisjanezjansa.com

TALK ABOUT destabilisierende Hyper-Affirmation … beim Gespräch an der HGB Leipzig mit einem der drei Künstler, die sich 2007 offiziell in „Janez Jansa“ (Name des slowenischen Ministerpräsidenten) umbenennen ließen, ging es um die Kolonisierung des Signifikanten – und um den Fetisch Identität. Während diesem überall gehuldigt wird, wird er bekanntlich gleichzeitig kommerziell ausgeschlachtet und missbraucht  – warum also sollte man mitmachen, wenn es heißt: „Sei einfach Du selbst“?

Die Künstlerin Eva Mattes (mit Franco Mattes, aka 0100101110101101. org) wird in dem Film „my name is Janez Jansa“ jedenfalls mit der Bemerkung zitiert: „Being oneself is a lack of Imagination“**. Was man wie folgt umschreiben könnte: „Why be yourself, when you can be anyone“?

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* Zitat des slowenischen Ministerpräsidenten Janez Jansa im Wortlaut (englische Übersetzung): „The More of Us There Are, The Faster We Will Reach our Goal!“

** Zitat Eva Mattes im Wortlaut / Videoausschnitt bei vimeo:  „When people think being oneself is some sort of achievement, I’d rather think it’s a lack of imagination“