Muss ich sehen: Robert Altmanns „IMAGES“ von 1972

EIname Hausfrau bekommt myteriöse Anrufe

Einsame Hausfrau (Susannah York) nimmt mysteriöse Anrufe entgegen

(Erwähnt in Amy Simons Zusammenstellung von Filmen, die David Lynch zu „Lost Highway“ inspiriert haben | „Lost Highway 20th anniversary: five films that influenced David Lynch’s nightmarish neo-noir“)

Achso, das ist natürlich „Spiegelbilder„! – den habe ich vor langer langer Zeit einmal im Fernsehen gesehen, spukig!!! Umso mehr: –> Wieder ansehen…

Beautiful, haunting and very, very creepy, ‚Images‘ deserves a place in the pantheon of the utterly un-nerving alongside such greats as ‚The Shining‘, ‚The Innocents‘ and ‚Don’t Look Now‘. Featuring a startling, award winning (Cannes ’72) performance by Susannah York, luminous photography by Vilmos Zsigmond and an atypically atonal score from John Williams, Altman’s long neglected work truly requires a resurgence.
York plays Cathryn, a children’s author embroiled in her latest opus. When a series of enigmatic phone calls alluding to her husband’s infidelity shakes her reverie, Cathryn finds herself beset by unwelcome spectres from her past. As the barriers between the internal and the external crumble, the solution she implements to lay her ghosts to rest may prove more lethal than she could possibly conceive…“ (Text von Filmbar 70 / youtube)

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ZU VIELE IDENTITÄTEN

Oh jeh – meine vielen Identitäten werden ja richtig peinlich, so im Vergleich…

Ich war ja immer dafür, daß jeder sich verwandeln darf, so viel er oder sie will – aber was zu weit geht, geht zu weit, und irgend jemand möchte man doch schließlich mal glauben. Besonders, wenn manche schon von einem „Kriegszustand“ reden. Wenn dieser Tunesier also so sagenhaft viele Identitäten hatte, und wenn unser Geheimdienst darüber auch schon seit Monaten informiert war  – dann wäre es beruhigend für mich, daran zu glauben, daß dieser böse Mann jedenfalls der gesuchte Täter war. Aber kann ich das? Nur, weil nach zwei Tagen Suche unter dem Fahrersitz sein Ausweis gefunden wird?

Ich wäre dankbar, wenn jemand meine Zweifel an dieser Geschichte zerstreuen könnte.Allerdings bräuchte ich dann auch noch eine Erklärung dafür, wie ausgerechnet Lutz Bachmann schon eine Stunde nach der Tat von einem tunesischen Flüchtling als Täter gewußt haben kann.

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Oh mein Europazentrum

Berlin, Charlottenburg, Deutschland, Europa, Kurfürstendamm, Weihnachtsmarkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, Wilmersdorf,Weihnachtsbeleuchtung im Europacenter am Breitscheidplatz Bildnachweis: (Jürgen Henkelmann imageBROKER) F1online

So weihnachtlich, mein alter Lieblingsort. Hier wurde MUTABOR III gedreht – mit mir, Mrs Joy Such, in der Hauptrolle! Nie hätte ich mir das Schreckliche vorstellen können, das hier gestern direkt vor der Haustür geschehen ist. Ich fahre zwar nach wie vor am Liebsten hier drinnen mit der Rolltreppe auf und ab, aber gestern Abend hätte ich beinahe noch einen Besuch auf dem Weihnachtsmarkt gemacht. Jetzt habe ich eine weisse Rose zum Gedenken niedergelegt und möchte gerne wissen: War das wirklich der IS, nur weil der IS das sagt?

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UNSICHTBAR WERDEN…

UNSICHTBAR WERDEN...

Hito Steyerl in „How Not to be Seen: A Fucking Didactic Educational .MOV File“, 2013. GIF-extract auf  bei Rhizome.org

http://rhizome.org/editorial/2013/may/31/hito-steyerl-how-not-to-be-seen/

 

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Textadventure-Apps: Chatten mit einem Zeitreisenden – SPIEGEL ONLINE

Textadventure-Apps entführen den Spieler in fremde Welten – obwohl sie optisch denkbar schlicht daherkommen. Wir haben zwei neue Spiele ausprobiert und dabei mit einem Astronauten und einem Zeitreisenden gechattet. … 

Fotos aus der Zukunft

Wie „Stille Nacht“ kürzlich erschienen ist auch das Spiel „One Button Travel“. … Der Spieler bucht, ohne es zu ahnen, ein Ticket für eine Zeitreise. Kurz darauf kontaktiert ihn per Textnachricht jemand aus der Zukunft. Er solle um Himmels willen diesen Trip nicht buchen, warnt er, doch natürlich ist es zu spät…. Zum Beweis schickt der Unbekannte ein Foto.

Sourced through Scoop.it from: www.spiegel.de

auch nicht schlecht, diese Neuauflage des textadventure, und das inclusive Zeitreisefaktor – aber über whatsapp? Wie jetzt?

See on Scoop.itMUTABOR III

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Gábor Bódy beim Special Effects Seminar der dffb im Februar 1985: Der „Advocatus Diaboli“ der Neuen Videotechnologien

„… Ich möchte in dieser Diskussion ein bischen den Advocatus Diaboli spielen,  weil ich diese Grundhaltung gegen die Technik, gegen diese technologische Videoentwicklung nicht richtig finde.

„Digitales Video wird eine vollständige Befreiung der Phantasie bringen. … Das macht möglich, für … jeden einzelnen Bildpunkt Programme auszuarbeiten.

… Eine andere Möglichkeit für Spezielle Effekte, und ein total neuer Weg in dieser Geschichte,  ist die interaktive Video Disc… Da kann der Zuschauer für sich auswählen…, welche Teile er sehen möchte. Auswählen aus einer Unzahl von Möglichkeiten.

… Ich finde das sehr gefährlich, wenn Inhalt mit story gleichgesetzt wird. Aus der Kunstgeschichte wissen wir, daß ein Kunstwerk Inhalt haben kann, ohne daß es eine Geschichte erzählt.

 Die Kinematographie ist eine Art Sprache und Tradition seit den alten Griechen und seit der Renaissance. … Das Wort Kinematographie würde ich  nicht identifizeren mit mit der narrativen Tradition der Kinematographie.

(aus der verschollenen Dokumentation „Special effects | Whitlock : How to make matte-paintings |Seminar in Berlin Februar 1985“, Produktion: Stiftung Deutsche Kinemathek/ dffb  © Friederike Anders, 1985 – als abgefilmter Low-Band-Rohschnitt jetzt auch bei Vimeo)

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People who think they look like other people*

People who think they look like other people

* Konzept von Diane Arbus, 1969

Contemporary Art Centre : Exhibitions : Pierre Leguillon features Diane Arbus: a printed retrospective 1960-1971.

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„Leute, die aussehen wie andere, ohne es zu wissen“ *

Betty von Richter  aus der Serie: Leute, die aussehen  wie andere, ohne es zu wissen, 1999

Mit diesem Bild, das dem Gemälde „Betty“ von Gerhard Richter sehr ähnlich sieht, schmückt Marion Strunk ihren inspirierenden Aufsatz „Die Wiederholung“/ Untitled Document – in dem es um das Prinzip Aneignung und um das Lacan´sche bzw. Kierkegaard´sche Konzept des „Nach vorne Erinnerns“ geht .

© LEUTE, DIE AUSSEHEN WIE ANDERE OHNE ES ZU WISSEN. 
FOTOSERIE von Marion Strunk, 2000 – 2002

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So feierte das Europa-Center sein 50. Jubiläum – und Mrs Joy Such war nicht dabei!

Mit Geburtstagstorte. Christian Pepper (3.v.l. unten) und der Regierende Bürgermeister Michael Müller schneiden einen von der Bäckerei Steinecke spendierten Europa-Center-Kuchen an.

Source: www.tagesspiegel.de

Mrs Joy Such findet das unmöglich. So zu tun, als ob es NICHT dunkel und unattraktiv in ihrem ehemaligen Lieblingsort geworden sei. Und dann eine so hässliche Torte anzuschneiden, als Bürgermeister von Berlin !

https://twitter.com/NetzwerkggS21/status/518876007655571457

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Lynn Hershman Leeson in Karlsruhe: Mein digitales Ich

Ich und mein Fernseher: Installation „Lorna“.

… Sie setzte sich eine blonde Perücke auf, zog lustige Seventies-Klamotten an und fing als Roberta Breitmore ein zweites Leben an. Die fiktive Figur bekam ein reales Konto, einen Führerschein, sie ging zum Psychotherapeuten und traf Männer, die sie über Annoncen kontaktierte. Und irgendwann mietete Lynn ihrer Kunstfigur im Haus gegenüber eine Wohnung: “In gewisser Weise war Roberta wirklicher als ich: Sie bekam eine Kreditkarte, ich nicht. Schließlich hatte sie keine negative Kreditgeschichte – ich damals schon.”…

Karin Schulze, in Spiegel Online vom 14.12.2014

Source: www.spiegel.de

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