VIDEOLABYRINTH: Aufführungspraxis und Erfahrungen

Das VIDEOLABYRINTH war mit allen drei Spielen im Jahr 1988 fertig; zur Finalisierung als interaktive Laserbildplatte kam es nicht mehr. Die teure Laser-Technik hatte sich in den U.S.A. und Japan nach einer kurzen Blüte als Künstlermedium bereits erschöpft, und hatte in der Bundesrepublik Deutschland außerhalb von Schulungsvideos und Arbeitsamt-Info nie Fuß fassen können.

  • Forschungsprojekt interaktive Bildplatte – Pressetext von Carl-Ludwig Rettinger, 1987
  • Artikel im Kameramann von Martin Potthoff, 1987
  • Artikel von Peter Crown, Bildplattenproduzent, im Katalog der Ars Electronica, 1986

100px-Video_8_Logo.svgDie drei Spiele blieben also Zeit ihres analogen Lebens auf Video8-Kassetten als Trägermedium beschränkt, was zu Wartezeiten beim Aufruf der nächstfolgenden Videoszene führen konnte. Wir behalfen uns aber damit, in den Umspulzeiten des Videorekorders auf aufmunternde und kommentierende Textgrafiken umzuschalten, bis die nächste Szene erreicht war – und entdeckten diese Reaktionstafeln als neues, schnell aktualisierbares Dialogmedium.

„VIDEOLABYRINTH: Aufführungspraxis und Erfahrungen“ weiterlesen

Advertisements