VIDEOLABYRINTH (1988)

Videolabyrinth 4er Gruppenbild

Ilka Lauchstädt, Martin Potthoff, Friederike Anders und Mari Cantu – ca. 1989

Im Europäischen Film- und Fernsehjahr 1988 entstanden an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) drei interaktive Video-Spiel-Filme für Video-8-Kassette, IBM Computer, Tastatur und Maus.

Hervorgegangen aus einem Seminar über INTERAKTIVE DRAMATURGIEN, wurde dieses Projekt initiiert durch den Videodozenten Martin Potthoff  und den damaligen Redakteur des Kleinen Fernsehspiels beim ZDF, Carl-Ludwig Rettinger, die beide große Hoffnungen auf eine Erneuerung der deutschen Fernsehlandschaft durch „neue Medien“ hatten.

Belustigt über die offenkundige Diskrepanz zwischen pathetischen Erwartungen bei noch sehr beschränkten Umsetzungsmöglichkeiten, entwickelten die Studentinnen Ilka Lauchstädt, Friederike Anders und Mari Cantu Spiele, in denen die Erzählhandlung abhing von der Entscheidung der Betrachter. Sie wollten das Publikum von von jeder narrativen Zwangs-Logik befreien, mußten sich dafür aber mit einer begrenzten Anzahl von Videoszenen bschränken: Jeder Szenenkatalog mußte auf eine einzelne analoge Highband-Videokassette passen; maximale Länge: 1 Stunde.

Es entstanden drei märchenhafte, ironische und psychedelische Video-Spiel-Filme, die mit jedem Spielverlauf ein anderes Ende nehmen konnten.

 Zusammen gaben sich die drei Autorinnen  den Namen VIDEOLABYRINTH.

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2 Antworten zu VIDEOLABYRINTH (1988)

  1. Rhodelius schreibt:

    Gloriöses Foto!

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