Undercover Heldin: Musidora

[Movie poster for Louis Feuillade’s 1915 film “les Vampires”]
https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Vampire

Advertisements

ne pas avoir les yeux en face des trous – ?

das mit der Gesichtslosigkeit scheint also nicht nur female trouble zu sein, wie das Bild zeigt. (Aus welchem Film stammt das?) Davon abgesehen, scheint die Übersetzung der französischen Redensart über die Löcher anstelle von Augen aber eher in Richtung von „Den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“ zu gehen.

ZU VIELE IDENTITÄTEN

Oh jeh – meine vielen Identitäten werden ja richtig peinlich, so im Vergleich…

Ich war ja immer dafür, daß jeder sich verwandeln darf, so viel er oder sie will – aber was zu weit geht, geht zu weit, und irgend jemand möchte man doch schließlich mal glauben. Besonders, wenn manche schon von einem „Kriegszustand“ reden. Wenn dieser Tunesier also so sagenhaft viele Identitäten hatte, und wenn unser Geheimdienst darüber auch schon seit Monaten informiert war  – dann wäre es beruhigend für mich, daran zu glauben, daß dieser böse Mann jedenfalls der gesuchte Täter war. Aber kann ich das? Nur, weil nach zwei Tagen Suche unter dem Fahrersitz sein Ausweis gefunden wird?

Ich wäre dankbar, wenn jemand meine Zweifel an dieser Geschichte zerstreuen könnte.Allerdings bräuchte ich dann auch noch eine Erklärung dafür, wie ausgerechnet Lutz Bachmann schon eine Stunde nach der Tat von einem tunesischen Flüchtling als Täter gewußt haben kann.

„Leute, die aussehen wie andere, ohne es zu wissen“ *

Betty von Richter  aus der Serie: Leute, die aussehen  wie andere, ohne es zu wissen, 1999

Mit diesem Bild, das dem Gemälde „Betty“ von Gerhard Richter sehr ähnlich sieht, schmückt Marion Strunk ihren inspirierenden Aufsatz „Die Wiederholung“/ Untitled Document – in dem es um das Prinzip Aneignung und um das Lacan´sche bzw. Kierkegaard´sche Konzept des „Nach vorne Erinnerns“ geht .

© LEUTE, DIE AUSSEHEN WIE ANDERE OHNE ES ZU WISSEN. 
FOTOSERIE von Marion Strunk, 2000 – 2002

Roleziñhos* ! Die Zukunft für Shoppingmalls !

Damals, in der Moldavia City Shopping Mall, wäre so etwas undenkbar gewesen; ich war ganz allein unterwegs. Alle waren ganz allein. Aber heutzutage wäre es doch auch bei uns möglich, oder ? – Und ich würde mitmachen !